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Handwerk
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Gallerie Wrap
Schnell und einfach
Auf Keilrahmen aufgezogene
Bilder wirken durch ihre Dreidimensionalität sehr edel.
Mit dem Gallerie Wrap für Fine-Art-Prints von Hahnemühle
wird das Aufziehen von Leinwand oder Papier zum Kinderspiel.
Vor allem bei Print-on-demand-Systemen bietet das System die
Möglichkeit, gedruckte Kunstwerke ohne großen Aufwand
ansprechend zu präsentieren.
Das Rahmensystem Gallerie Wrap
von Hahnemühle ist ein einfaches, aber durchdachtes Do-it-yourself-Produkt
für die Bildpräsentation. Für handwerklich geschulte
Einrahmer stellen Keilrahmen-Bau und fachgerechtes Aufziehen
von Künstler-Canvas natürlich keine Schwierigkeiten
dar, aber dennoch bietet Gallerie Wrap die Möglichkeit,
im stressigen Werkstatt- und Galeriealltag Zeit zu sparen. Da
es sich bei dem Rahmensystem eigentlich um ein Endkunden-Produkt
handelt, wäre auch ein entsprechender Montage-Service in
der Galerie denkbar. Den Kunden wird mit dem Gallerie Wrap auf
jeden Fall eine schöne Präsentationsform für ihre
Kunstdrucke auf Papier oder Leinwand geboten.
Hilfe durch Corner Set
Bevor mit dem Zusammenbau des
Gallerie Wraps begonnen werden kann, muss gewährleistet
sein, dass die Arbeitsfläche staubfrei und ebenmäßig
ist, eine professionelle Schneideunterlage ist von Vorteil. Außerdem
muss der Kunstdruck die richtige Größe haben, das
heißt, er sollte viereinhalb bis fünf Zentimeter größer
sein als das Rahmensystem, damit die Ränder später
problemlos umgeschlagen werden können. Des Weiteren wird
ein so genanntes Corner Set benötigt, das wieder verwendbare
Positionierungsecken, Kleber und Klemmen enthält.
Zuerst werden die Klebestreifen von den vier Holzleisten abgezogen.
Die Rahmenschenkel werden dann mit der Klebeseite nach oben in
die Positionierungsecken gesteckt. Es ist wichtig, darauf zu
achten, dass die Leisten richtig herum in die Nasen der Ecken
geschoben werden. Unterläuft hier ein Fehler, können
Kunstdrucke und Leisten später nicht montiert werden und
das Material ist unbrauchbar.
Falls Sie den vorbereiteten Fine-Art-Print selbst ausgedruckt
haben, sollte er auf jeden Fall gut durchgetrocknet sein, um
ein Verschmieren der Tinte zu verhindern. Dann wird der Gallerie
Wrap mittig auf der Rückseite des Kunstdrucks positioniert
und die Leisten werden fest angedrückt.
Ist das geschehen, können
die Corner Sets entfernt werden. Eventuelle Überstände
des Bedruckstoffes werden nun mit dem Cutter beseitigt. Nun werden
die Ecken des Kunstdrucks vorsichtig im 45-Grad-Winkel eingeschnitten
und auf die Klebefläche der Rahmenschenkel umgeschlagen.
Danach können die Leisten hochgeklappt und in den vorgebohrten
Löchern mit Klammern verbunden werden. Zur Stabilisierung
werden abschließend vier Stützkeile in die Ecken geschoben.
Diese dürfen dabei nicht auf dem Bildträger aufliegen.
Video im Netz
Der Gallerie Wrap ist in zwei
Profiltiefen und in vielen Größen erhältlich.
Sollte die Schenkellänge nicht ausreichen kann das Rahmensystem
auf die gleiche Art und Weise mit einem Extender-Set verlängert
werden, muss dann allerdings mit zusätzlichen Mittelstegen
stabilisiert werden. Auf der Internetseite von Hahnemühle
ist ein Video zu sehen, das den Zusammenbau des Gallerie Wraps
schrittweise noch einmal veranschaulicht.
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